Archiv für Januar, 2007

Unabhängige Patientenberatung

Dienstag, 30. Januar 2007

Sich nicht gut aufgehoben fühlen bei seinem Arzt…
Sich nicht gut genug über Behandlungsalternativen beraten zu fühlen…
…bei Problemen mit Ärzten, Kassen
…bei speziellen Unsicherheiten zu Behandlungsmethoden
…bei Fragestellungen zu Diagnosen
…bei der Suche nach Antworten in gesundheitsrechtlichen Fragen sowie nach Auskünften über ergänzende (regionale) Angebote der Gesundheitsversorgung etc. etc.
hier ein Tipp:
Der Verbund unabhängige Patientenberatung (VuP e.V.)“.
Dies ist ein offener Zusammenschluss aus gemeinnützigen Trägervereinen der unabhängigen Patientenberatung in Deutschland. Das bundesweite Beratungstelefon hat die Nummer 01803 11 77 22 (nur 9 ct/min. Selbstkostenpreis aus dem dt. Festnetz).
Adressen vor Ort: Hier die Liste klicken…
Hintergrund-Informationen zum Modellprojekt “Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD gGmbH” gibt es unter www.unabhaengige-patientenberatung.de.

Gut, dass ich jetzt eine “Lehre” mache…

Dienstag, 30. Januar 2007

Ich habe ja ein Diplom und galt früher beim Arbeitsamt daher immer als “Akademikerin” bei der Vermittlung. Nun erhielt ich irgendwann auch einen Schwerbehindertenausweis mit 60 %, seither gelte ich als “schwerbehinderte Akademikerin”, wenn man es genau nimmt. Aber weder das Diplom in Sozialarbeit noch der Ausweis haben mich arbeitsmarkt-technisch und finanziell “sonderlich weit nach vorne gebracht”, und seit Jahresbeginn ist nun auch noch die Vermittlung schwerbehinderter Akademiker bei der ZAV eingestellt worden.
Interesse an einem Artikel darüber ? Hier klicken…
Bei der ZAV (Zentralstelle zur Vermittlung behinderter Akademiker) verbleibt nur noch 1 Person, die Kontaktpflege betreibt und koordiniert. Viele behinderte Akademiker sind aber weiter auf eine spezialisierte bundesweite Vermittlungsstelle angewiesen. Pech gehabt?
Tipp von mir an die ZAV-Angestellten: Macht euch selbständig mit einem spezialisierten Vermittler-Büro. Das Fachwissen habt ihr ja.

Hätte ich doch damals mit 19 mal direkt “ne anständige Lehre” gemacht, dann meinen Meister oder Fachwirt, und dann eine Selbständigkeit gegründet. Das hätte mir vielleicht von vornherein mehr gebracht als der unterbezahlte Psycho-Stress-überlastete soziale akademische Weg? Und GUT, dass ich jetzt bei allen Kürzungen und Streichungen trotzdem eine Art “Lehre” nachholen und “Kauffrau” werden kann… das Blatt wird sich also erneut wenden (für mich)! Wenn ich die Erschöpfungsanfälle und den gesundheitlichen schlechten Zustand im Griff halte… was mir derzeit sehr schwer fällt…

Meine Gesundheit muss mitziehen…

Montag, 15. Januar 2007

Hi Leute, Monate sind vergangen und keiner hat mir gesagt, dass meine Links nicht funktionieren. Der Fehler ist nun aber Dank Johannes gelöst (eine config-Datei fehlte seit dem Server-Umzug). Meine Umschulung zur IMMOBILIENKAUFFRAU an der Europäischen Management Akademie läuft derzeit sehr mühsam, da ich seit 9 Wochen laufend unterschiedlich krank bin: erst Bronchien, zusätzlich heftige Krämpfe von den Zehen in den Rückenstreckermuskel (evtl. Nebenwirkungen von Medikamenten), dann Halsentzündung, anschließend Grippe, danach Nasennebenhöhlen, jetzt eine Augenentzündung, und dann nochmal alles im Wechsel. Daher hatte ich zu viele Ausfälle. Wegen den gesundheitlichen Belastungen, den damit verbundenen Grenzen und auch den ewigen Schmerzen plage ich mich mit Erschöpfungszuständen, Konzentrationsproblemen, Versagensängsten (den Stoff nicht aufholen und nicht mithalten zu können) etc. etc…
die Umschulung wäre auch ohne gesundheitliche Probleme schon schwer genug, denn sie ist fachlich sehr niveauvoll, und wenn ich das sage, so spreche ich aus mehreren Vergleichen heraus (ich war selber mal Dozentin in versch. Umschulungszentren): Bei vielen Maßnahmenträgern ist eine Umschulung nicht sehr anspruchsvoll, Hauptsache die Kurse bleiben voll und die Arbeitslosen sind für eine Weile aus der Statistik raus. Hier beim BCW und der EMA ist das nicht so — man legt Wert auf fachlich gute Inhalte, große Nähe zu den IHK-Standarts, gute Noten, gute Mitarbeit, freundliche nachhaltige Disziplin-Anforderungen, regelmäßige Klausuren, konsequentes Nacharbeiten, häufiges Reproduzieren von Gelerntem. Es ähnelt ein wenig einem Fachhochschul-Zustand, weniger einer Umschulung oder Lehre. Das fordert.
Wenn man dann finanziell/materiell Probleme hat, kaum über die Runden kommt mit Hartz IV, dann evtl. familiär oder in der Beziehung einiges schwer läuft UND DANN auch noch Krankheit hinzu kommt, dann steht man da — erschöpft, aber weiterkämpfend — und beneidet die, die nach Hause kommen, was zu Abend essen und sich dann wieder an die Bücher machen können, einfach so, freier und unbelasteter…
dennoch: Die Entscheidung war richtig, der Stoff ist spannend, die Umschulung ist eine echte Chance, ich mache weiter, mein Körper und meine Gesundheit müssen mitziehen………..