Metamorphose zu etwas anderem
Freitag, 5. Oktober 2007Es geht mir zwar echt übel, seit ich die von mir heißgeliebte Umschulung wegen hoher krankheitsbedingter Fehlzeiten verloren habe, aber ich überdenke diese “depressive Phase” ein wenig anders als andere das vielleicht machen würden.
Ich denke, ich bin mal wieder in einer Metamorphose zu etwas anderem.
Sowas hatte ich schon mehrmals in meinem Leben.. oft hatte ich eine längere, ernste, alles umwälzende Phase, wie in einem Cocoon, und heraus kam dann “ich – neu” mit einer anderen Lebensausrichtung und anderen Zielen (“Phönix-aus-der-Asche-Mentalität”).
Ich denke, die Ereignisse der letzten 2 Jahre, meine Krankheit, der Verlust meiner großen Liebe, der Tod eines Freundes durch einen Motorradunfall, dann die neuen Diagnosen bei mir mit den Schilddrüsenknoten, das Trennen von Spreu und Weizen im Freundeskreis, und dass ich “plötzlich” durch die sogenannte Schwerbehinderung innerhalb von 1 Jahr erst ein Sozialfall wurde und im 2. Jahr dann so eine typisch deutsche “Absturz – in – Schulden – Karriere” durchmachen musste (könnte super in eine der NachmittagsShows passen) etc. etc. — das ist wirklich zuviel, und dass ich gerade “so niedergeschlagen und ernst” bin, ist noch relativ harmlos, denn die meisten würden jetzt saufen, kiffen, härtere Drogen nehmen, oder sich umbringen.
Von daher:
Ich denke, dass hier hat alles einen Sinn, und in einigen Wochen ist etwas Neues daraus entstanden…. MIT chronischer Erkrankung und MIT VCD-Schüben…