Klinik – Reha – Hopping
Na, das fängt ja mal wieder SUPER an. Kaum hat das Jahr begonnen, lande ich im Krankenhaus, weil ich nicht mehr laufen kann mit weißblauroten angeschwollenen Füßen und Beinen. Nachdem 1 Woche lang alles gecheckt wurde (und ich mir im Krankenhaus einen MRSA eingefangen habe und isoliert werden musste — AUCH ganz klasse) war klar:
Das sind die Folgen der Polyneuropathie und der Myopathie, die ich seit meinem Koma in 2009, dem Fast-Tod, der H1N1-Erkrankung, der Pneumonie und der Lungenembolie davon getragen habe.
VCD hat im Krankenhaus aktuell bei Lungen-Tests ein wenig Probleme gemacht, es kam aber nicht zum “Erstickungsanfall”.
Das Stadium “knapp-vor-VCD-Anfall” ist wieder häufiger präsent seit der Intubation und der großen Halsnarbe.
Was ich angenehmerweise feststellen musste:
Im Krankenhaus haben alle das VCD-Syndrom gekannt, alle haben es ernst genommen und in die Untersuchungen und die Gabe von inhalativen Medikamenten für Nase und Rachen eingebunden.
So wurden in der Klinik Reinkenheide (Bremerhaven, Med.II) mein angesetztes Hals- und Nasenspray z.B. nicht mit “geschmacksverbessernden” ätherischen oder Minz-Ölen etc. angemischt, sondern “neutral” gehalten, so dass ich keine Provokationen des VCD hatte.
Am 11.04. bin ich erneut länger offline, da ich wegen einem Eingriff im Rückenbereich in die Helios-Klinik in Sahlenburg / Cuxhaven muss. Danach REHA. Parallel zu “Wiederaufbau-Maßnahmen”/REHA muss ich aber dann ab Mai nochmal 3 Wochen stationär in die Schmerzambulanz / Schmerzklinik Reinkenheide, Bremerhaven. Danach: Wieder REHA, Physiotherapie.
ABER:
Ich bin ja “unkaputtbar”, bin ein ‘Phönix aus der Asche’, ich finde mich mit diesem Zustand meines Körpers und der finanziellen Katastrophe nicht ab, auch wenn der Kampf echt hart ist und wird, und der Weg ist echt sehr weit. Doch schau ich auf Japan oder Libyen derzeit, dann denke ich: Man, Deine Leiden sind ein Witz, DAS DORT ist hart!
Ich wünsche meinen Blog-Lesern alles Allerbeste und Liebe,
carpe diem….